- Recherche & Streitstände
- Klausur-Test 0–18
- Allgemeine Rechtsfragen
- Norm-Verifikation
Juristisches Arbeiten,
KI-gestützt und kontrolliert.
Aequitas AI ist ein spezialisiertes KI-Werkzeug für juristische Recherche, Klausur-Vorbereitung und Entwurfs-Unterstützung — gehostet in Deutschland, mit mehrstufiger Qualitätskette und optionaler Symbiose zu einer lokalen KI in Ihren Kanzlei-Räumen für mandatssensitive Arbeit.
Hosting Hetzner Falkenstein (DE) · TLS 1.3 · 2FA · konfigurierbarer Datenexport & Account-Löschung nach DSGVO
Spezialisiert auf deutsches Recht — mit mehrstufiger Qualitätskette.
Generische Chatbots sind für juristisches Arbeiten nicht ausgelegt. Sie verwechseln Paragraphen, halluzinieren Urteile und verstehen die Unterschiede zwischen obiter dictum und ratio decidendi nicht zuverlässig. Aequitas AI wurde von Grund auf für die deutsche Rechtspraxis entwickelt — mit einer Wissensbasis aus BGH-, BVerfG- und EuGH-Rechtsprechung sowie einer mehrstufigen Qualitätskette, die jede Antwort vor der Auslieferung gegenprüft.
Mehrstufige Pipeline
Anfragen durchlaufen mehrere Pipeline-Stufen: Ein Standard-Agent erstellt einen ersten Entwurf auf Basis kuratierter Wissensvektoren aus deutscher Rechtsprechung, Gesetzestexten und Fachliteratur. Ein Revisor prüft die Argumentation auf Lücken, Streitstände und Gegenauffassungen. Eine QA-Stufeverifiziert eingebundene Norm-Zitate gegen die Gesetzes-Datenbank des Bundesjustizministeriums (gesetze-im-internet.de). Diese Architektur reduziert Halluzinationen, kann sie aber konstruktionsbedingt nicht vollständig ausschließen — die juristische Letztprüfung obliegt immer der nutzenden Person.
Einsatz in Kanzleien und Studium
Aequitas AI unterstützt bei juristischer Recherche, Klausur-Vorbereitung, Entwurfs- und Schriftsatz-Skizzen, Streitstand-Übersichten und der strukturierten Prüfung komplexer Sachverhalte im Straf-, Zivil-, Öffentlichen Recht sowie in Datenschutz und EU-Recht. Das Klausur-Test-Modul liefert Studierenden und Referendaren Feedback zu Falllösungen mit konkreten Verbesserungsvorschlägen. Der Deep-Research-Modus bündelt mehrere Modell-Anfragen zu einer ausführlichen Recherche-Antwort mit Quellenverweisen.
Individuelle Profile
Jede Kanzlei arbeitet anders. Aequitas AI lässt sich auf Ihre Schwerpunkt-Themen, Sprachstil und interne Standards anpassen. Ihre Eingaben werden nicht zum Training fremder Foundation-Modelle verwendet — die genutzten Modell-Anbieter (OpenAI, Anthropic, Perplexity) sind über Geschäftsverträge zur Daten-Nicht-Verwendung zu Trainingszwecken verpflichtet (Stand: April 2026). Die zugehörigen Anbieter und Verarbeitungszwecke sind transparent in unserer Datenschutzerklärung und der AV-Vertrags-Vorlage aufgeführt.
Werkzeuge für die juristische Arbeit
Spezialisierte Modi für die wichtigsten Rechtsgebiete — kombinierbar in einer gemeinsamen Oberfläche.
Strafrecht
Gutachten-Skizzen nach Klausurschema, Tatbestands- und Rechtswidrigkeitsprüfung mit Bezug auf BGH- und BVerfG-Rechtsprechung.
Zivilrecht
BGB-Anspruchsgrundlagen, Aufbau-Schemata, Prüfung von Leistungs- und Sekundäransprüchen, ZPO-Einzelfragen.
Öffentliches Recht
Grundrechtsprüfung, Verwaltungsakt-Analyse, Verfassungsbeschwerde-Skizzen, Europarecht und Beamtenrecht.
Datenschutz / DSGVO
Strukturierte Antworten zu DSGVO, BDSG und TDDDG; Vertrags- und TOM-Skizzen, AVV-Vorbereitung, Bewertung typischer Verarbeitungsvorgänge.
Deep-Research
Mehrstufige Recherche mit parallelen Modell-Anfragen und Quellenverknüpfung. Ergebnis enthält strukturierte Hinweise auf Rechtsprechung und Lehre.
Klausur-Test
Strukturiertes Feedback zu juristischen Klausuren in den Dimensionen Methodik, Dogmatik, Sprache und Schwerpunktsetzung. Ergebnis ist eine Übungs-Bewertung — keine offizielle Note.
Norm-Verifikation
Eingebaute Prüfung zitierter Paragraphen gegen die Gesetzes-Datenbank des BMJ (gesetze-im-internet.de). Reduziert das Risiko falscher Norm-Zitate, kann es aber nicht vollständig ausschließen.
Streitstand-Übersichten
Für ausgewählte Pflicht-Streitstände werden h.M., Mindermeinung und Rechtsprechung dargestellt — als Diskussionshilfe für Gutachten und Klausuren.
Cloud-Recherche & lokale KI in den Kanzlei-Räumen — als Einheit gedacht.
Manche Inhalte verlassen die Kanzlei nie. Mandanten-Akten unter berufsrechtlicher Verschwiegenheit (§ 43a BRAO, § 203 StGB) gehören zu den am strengsten geschützten Informationen überhaupt. Cloud-KI ist für solche Inhalte ungeeignet — selbst mit Auftragsverarbeitung, Standardvertragsklauseln und aktivierter Daten-Nicht-Verwendung bleibt der Datenfluss aus dem Vertraulichkeitsbereich heraus eine berufsrechtlich abwägungsbedürftige Tatsache.
Aequitas AI verfolgt deshalb einen Symbiose-Ansatz: Die Cloud-Plattform übernimmt das, wofür Cloud-Modelle herausragend sind — tiefe Recherche zu Rechtsprechung, Lehre und Streitständen, Klausur- und Schriftsatz-Vorbereitung, Lernmodi auf der Basis abstrakter Sachverhalte. Für die tatsächliche Bearbeitung von Mandantenakten installieren wir auf Wunsch eine lokale KI direkt in Ihren Kanzlei-Räumen — auf einem ausschließlich Ihnen gehörenden Server. Die Akte verlässt das Kanzlei-Netz nicht.
Was wir leisten
- Bedarfs-Analyse: Welche Modelle, welche Hardware (GPU-Workstation oder Server) für Ihre Kanzleigröße sinnvoll sind
- Installation und Konfiguration einer lokalen KI-Umgebung (z.B. Ollama, vLLM, llama.cpp) auf Hardware Ihrer Wahl
- Anbindung der lokalen Modelle an Aequitas AI über eine sichere Brücke — der Anwalt entscheidet pro Anfrage, ob Cloud oder lokal
- Modell-Auswahl je nach Anwendungsfall (Llama 3.x, Mistral, deutsche Spezialmodelle)
- Datenschutz-Folgenabschätzung und Dokumentation für Ihren DSB
- Schulung Ihres Teams im sicheren Umgang mit der lokalen KI
Hinweis: Lokale KI-Modelle erreichen aktuell (Stand 04/2026) bei juristischer Tiefe nicht das Niveau der größten Cloud-Modelle. Sie sind aber sehr gut darin, eingegebene Mandantentexte zusammenzufassen, Übersichten zu erstellen und vorhandene Inhalte umzuschreiben — also genau die Aufgaben, die unter berufsrechtlicher Verschwiegenheit kritisch sind.
- Mandanten-Akten
- Schriftsätze mit Klar-Namen
- Vertrauliche Notizen
- Aktenrecherche intern
- Zusammenfassungen
Konzipiert für die hohen Anforderungen juristischer Arbeit.
Aequitas AI wurde mit den Anforderungen der DSGVO, des BDSG und der berufsrechtlichen Verschwiegenheitspflichten der Anwaltschaft (§ 43a BRAO, § 203 StGB) als Konstruktionsziele entworfen. Die folgenden technischen und organisatorischen Maßnahmen sind in der Plattform implementiert:
- Hosting bei Hetzner Online GmbH, Rechenzentrum Falkenstein (DE) — kein Drittland-Transfer für Anwendungsdaten
- TLS 1.3 für alle Verbindungen; HSTS-Preload-aktiviert
- Passwort-Hashing mit bcrypt, 12 Runden
- TOTP-Zwei-Faktor-Authentifizierung verfügbar; Replay-Schutz
- Session-Cookies HttpOnly, Secure, SameSite=Lax; Rotation bei Login
- IP-Adressen werden ausschließlich als SHA-256-Hash mit Salt gespeichert
- Strikte Content-Security-Policy, X-Frame-Options DENY
- Rate-Limits und Account-Lockout gegen Brute-Force
- Datenexport (Art. 15/20 DSGVO) und Account-Löschung (Art. 17 DSGVO) direkt in den Einstellungen
- Verträge mit KI-Anbietern (OpenAI, Anthropic, Perplexity) zur Daten-Nicht-Verwendung zu Trainingszwecken
Detail-Informationen zu Verarbeitungszwecken, Subprocessor-Liste, Drittland-Transfers und Betroffenenrechten finden Sie in der Datenschutzerklärung sowie in der AV-Vertrags-Vorlage.
Transparent zur Einordnung nach EU-KI-VO
Aequitas AI ist ein interaktives KI-System im Sinne von Art. 50 der Verordnung (EU) 2024/1689. Die Plattform unterstützt juristische Tätigkeiten, trifft aber keine eigenen Entscheidungen mit Rechtswirkung gegenüber Dritten. Wenn die Anwendung zur Vorbereitung gerichtlicher oder behördlicher Entscheidungen verwendet wird, kann sie in den Anwendungsbereich von Anhang III Nr. 8 KI-VO fallen (Hochrisiko-Konstellation) — hierfür gelten ab 2. August 2026 weitergehende Pflichten, die im Hauptvertrag mit Kanzlei-Kunden gesondert geregelt werden.
Mehr in unserer KI-Transparenz-Erklärung.
Zugang anfragen
Aequitas AI ist aktuell nur über Whitelist oder persönlichen Einladungscode zugänglich. So stellen wir sicher, dass jeder Zugang einem konkreten Verantwortlichen zugeordnet werden kann. Zwei-Faktor-Authentifizierung wird empfohlen.
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